Warum sind Eier so stabil?

Ein Ei besteht aus einer etwa 0,4 Milli­meter dicken Schicht Calcium­carbonat. Diese säulen­artige Ver­bindung sorgt für die Stabilität der Schale. Ein weiterer Faktor ist die gebogene Form: Sobald Druck auf eine Stelle aus­geübt wird, ver­teilt er sich auf das gesamte Ei. Wichtig ist diese Eigen­schaft, damit die Eier bei der Bebrütung und beim Legen nicht zer­brechen.

Wie funktioniert der Eiertest?

Es gibt drei Tests, die die Verzehrbar­keit von Eiern bestimmen. Beim Wasser­test wird das Ei in ein Glas kaltes Wasser gelegt. Bleibt es am Boden, ist es verzehr­bar. Schwimmt das Ei an der Ober­fläche, sollte nicht mehr gegessen werden. Beim Auf­schlag-Test wird das Ei auf­geschlagen: Ein frisches Ei ist dick­flüssig. Ist es hingegen älter, sind Ei­weiß und Ei­gelb ineinander verlaufen. Beim dritten Test wird das Ei geschüttelt. Bei frischen Eiern ist dabei kein Geräusch zu hören. Je älter es ist, desto lauter ist das Schwappen.

Was passiert mit den männlichen Küken?

Da die männlichen Tiere der lege­betonten Herkünfte eine geringe Gewicht­zunahme bei hohem Futter­verbrauch auf­weisen, ist ihre Mast bei den heutigen Fleisch­preisen unmöglich. Zu­dem würde für ihre Fütterung ein Mehr­bedarf an Soja entstehen, für dessen An­bau Regen­wälder gebrannt­rodet werden. Darum ist es üblich, die männ­lichen Küken nach dem Schlupf zu Tier­futter zu verarbeiten. Sie werden jedoch nicht, wie oft behauptet, „geschreddert“, sondern schmerzfrei mit CO2 eingeschläfert.

Mit dem Projekt 'ne runde Sache machen wir uns für eine Alter­native zu diesem Ver­fahren stark. Wir setzen sog. Zweinutzungs­hühner ein, die sich sowohl als Leg­hennen, als auch zur Mast eignen.

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Wie lagere ich rohe Eier?

Rohe Eier sollten bei bei maximal 7°C gelagert und schnell verarbeitet werden. Um die natürliche Schutz­schicht der Schale zu erhalten, darf man sie nicht reinigen. Vor dem Aus­pusten hin­gegen, z. B. beim öster­lichen Basteln, ist die Reinigung ein Muss. Außer­dem ist darauf zu achten, dass bei der Ver­arbeitung von Roh­ei immer frische Eier verwendet werden.

Wie viele Eier essen wir in Deutschland?

In Deutsch­land wurden 2015 rund 19 Milliarden Eier verzehrt. Im Durch­schnitt konsumiert jeder Bürger 233 Eier pro Jahr – als Frühstücks­ei, in Gebäck, Nudeln und anderen Lebens­mitteln. Aus deutschen Bio-Ställen kamen rund 1,1 Milliarden Bio-Eier, gelegt von rund vier Millionen Lege­hennen. Gegenüber 2007 hat sich die Zahl der Bio-Eier fast verdreifacht.

Bio- vs. konventionelle Haltung

Der wesentliche Unter­schied liegt in der Anzahl der Hühner pro Stall: Bei der Bio-Haltung werden maximal 3.000 Hühner zusammen gehalten, bei der konventionellen Haltung hin­gegen bis zu 20.000 Tiere. Außer­dem sind pro Quadrat­meter Stall­fläche in der Bio-Haltung sechs, bei der konventionellen Haltung 12,5 Tiere erlaubt. Darüber hinaus genießen Bio-Tiere Tages­licht.

Frage nicht dabei?

Wenn Sie Fragen zu unserem Hof und den Tieren haben, lassen Sie es uns wissen! Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen gerne zur Verfügung.

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