Wie lange kann man Eier aufbewahren?

Eier lassen sich nach ihrem Kauf etwa 28 Tage lang ungekühlt auf­bewahren und verzehren. Im Kühl­schrank sind sie sogar zwei bis vier Wochen länger halt­bar – also insgesamt also fast zwei Monate. Die bunten Oster­eier aus dem Super­markt können dank ihres Spezial­lackes noch bis zu drei Monate nach ihrem Kauf bedenken­los ver­zehrt werden.

Wie lang ist die Brutzeit?

Ein Hühnerei muss 21 Tage lang gebrütet werden, bis das Küken schlüpft. Die Bebrütungs­dauer variiert je nach Geflügel­art. Eine Ente beispiels­weise braucht etwa 28 bis 35 Tage, eine Taube ledig­lich 16 bis 18 Tage. In den Lege­batterien kommt es meist nicht zu einer Bebrütung. Das liegt daran, dass gelegten Eier um­gehend entfernt und weiter­verkauft werden.

Was bedeutet „schieren"?

Beim "Schieren" werden die Eier mit­hilfe einer Schier­lampe durch­leuchtet, um unbefruchtete von befruchteten Eiern zu trennen. Bei befruchteten Eiern erkennt man spinnen­förmige Blut­gefäße an der inneren Schale, bei unbefruchteten Eiern hin­gegen ein sogenannter Hexen­ring. Das ist ein roter Ring, der durch die abgestorbenen Blut­gefäße entstanden ist.

Warum sind Eier so stabil?

Ein Ei besteht aus einer etwa 0,4 Milli­meter dicken Schicht Calcium­carbonat. Diese säulen­artige Ver­bindung sorgt für die Stabilität der Schale. Ein weiterer Faktor ist die gebogene Form: Sobald Druck auf eine Stelle aus­geübt wird, ver­teilt er sich auf das gesamte Ei. Wichtig ist diese Eigen­schaft, damit die Eier bei der Bebrütung und beim Legen nicht zer­brechen.

Wie funktioniert der Eiertest?

Es gibt drei Tests, die die Verzehrbar­keit von Eiern bestimmen. Beim Wasser­test wird das Ei in ein Glas kaltes Wasser gelegt. Bleibt es am Boden, ist es verzehr­bar. Schwimmt das Ei an der Ober­fläche, sollte nicht mehr gegessen werden. Beim Auf­schlag-Test wird das Ei auf­geschlagen: Ein frisches Ei ist dick­flüssig. Ist es hingegen älter, sind Ei­weiß und Ei­gelb ineinander verlaufen. Beim dritten Test wird das Ei geschüttelt. Bei frischen Eiern ist dabei kein Geräusch zu hören. Je älter es ist, desto lauter ist das Schwappen.

Was passiert mit den männlichen Küken?

Da die männlichen Tiere der lege­betonten Herkünfte eine geringe Gewicht­zunahme bei hohem Futter­verbrauch auf­weisen, ist ihre Mast bei den heutigen Fleisch­preisen unmöglich. Zu­dem würde für ihre Fütterung ein Mehr­bedarf an Soja entstehen, für dessen An­bau Regen­wälder gebrannt­rodet werden. Darum ist es üblich, die männ­lichen Küken nach dem Schlupf zu Tier­futter zu verarbeiten. Sie werden jedoch nicht, wie oft behauptet, „geschreddert“, sondern schmerzfrei mit CO2 eingeschläfert.

Mit dem Projekt 'ne runde Sache machen wir uns für eine Alter­native zu diesem Ver­fahren stark. Wir setzen sog. Zweinutzungs­hühner ein, die sich sowohl als Leg­hennen, als auch zur Mast eignen.

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Tafel mit Fragewörtern | Mustergeflügelhof Leonhard Häde

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