Warum lassen sich manche Eier schlechter pellen?

Das liegt hauptsächlich am Alter der Eier. Frische Eier lassen sich oft gar nicht pellen, weil das Eiweiß und die Schale noch eng mit dem Schalenhäutchen verbunden sind. Je älter die Eier sind, desto besser löst sich das Schalenhäutchen vom Eiweiß. Der Grund: Es findet ein ständiger Gasaustausch über die Poren der Eierschale statt. Die Eier werden basischer, weil mit der Zeit Wasser und Kohlendioxid entweichen. Dadurch verändert sich die Bindungskraft des Eiweißes und das Schalenhäutchen löst sich beim Pellen besser vom gekochten Ei.

Bio- vs. konventionelle Haltung

Der wesentliche Unter­schied liegt in der Anzahl der Hühner pro Stall: Bei der Bio-Haltung werden maximal 3.000 Hühner zusammen gehalten, bei der konventionellen Haltung hin­gegen bis zu 20.000 Tiere. Außer­dem sind pro Quadrat­meter Stall­fläche in der Bio-Haltung sechs, bei der konventionellen Haltung 12,5 Tiere erlaubt. Darüber hinaus genießen Bio-Tiere Tages­licht.

Wie viele Eier essen wir in Deutschland?

In Deutsch­land wurden 2015 rund 19 Milliarden Eier verzehrt. Im Durch­schnitt konsumiert jeder Bürger 233 Eier pro Jahr – als Frühstücks­ei, in Gebäck, Nudeln und anderen Lebens­mitteln. Aus deutschen Bio-Ställen kamen rund 1,1 Milliarden Bio-Eier, gelegt von rund vier Millionen Lege­hennen. Gegenüber 2007 hat sich die Zahl der Bio-Eier fast verdreifacht.

Wie lagere ich rohe Eier?

Rohe Eier sollten bei bei maximal 7°C gelagert und schnell verarbeitet werden. Um die natürliche Schutz­schicht der Schale zu erhalten, darf man sie nicht reinigen. Vor dem Aus­pusten hin­gegen, z. B. beim öster­lichen Basteln, ist die Reinigung ein Muss. Außer­dem ist darauf zu achten, dass bei der Ver­arbeitung von Roh­ei immer frische Eier verwendet werden.

Welche Nährwerte haben Eier?

Mit ihren wert­vollen Inhalts­stoffen sind Eier echte Nährstoff­bomben! Sie enthalten viele lebens­wichtige Stoffe, die der Körper für Wachstum und Entwicklung braucht: Ein Ei von rund 60 Gramm Gewicht enthält 8 g Eiweiß, 7 g Fett, 0,4 g Kohlen­hydrate, die Mineral­stoffe Eisen, Kalium, Kalzium und Natrium sowie einiges an Vitamin A, B1, B2, D und E.

Eier sind wunder­bare Eiweiß­lieferanten und zeichnen sich durch die höchste biologische Wertigkeit in Höhe von 100% aus. Das heißt, dass unser Körper aus 10g Hühner­protein auch 10g Körper­eiweiß aufbauen kann. Der Tages­eiweißbedarf eines Erwachsenen wird von einem durch­schnittlichen Ei zu ca. 15% gedeckt.

Was das Super­food noch so alles zu bieten hat, erfahren Sie hier.

Was passiert mit den männlichen Küken?

Da die männlichen Tiere der lege­betonten Herkünfte eine geringe Gewicht­zunahme bei hohem Futter­verbrauch auf­weisen, ist ihre Mast bei den heutigen Fleisch­preisen unmöglich. Zu­dem würde für ihre Fütterung ein Mehr­bedarf an Soja entstehen, für dessen An­bau Regen­wälder gebrannt­rodet werden. Darum ist es üblich, die männ­lichen Küken nach dem Schlupf zu Tier­futter zu verarbeiten. Sie werden jedoch nicht, wie oft behauptet, „geschreddert“, sondern schmerzfrei mit CO2 eingeschläfert.

Mit dem Projekt 'ne runde Sache machen wir uns für eine Alter­native zu diesem Ver­fahren stark. Wir setzen sog. Zweinutzungs­hühner ein, die sich sowohl als Leg­hennen, als auch zur Mast eignen.

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